Schulsozialarbeit

Die Wurzeln dieses Arbeitsfeldes liegen in den 1920er und 1930er Jahren, als engagierte Frauen in den USA freiwillig in Schulen mitarbeiteten, um Kinder aus benachteiligten Familien in ihrer Schullaufbahn zu unterstützen. Dieses Angebot beinhaltete die Versorgung mit Essen und die Betreuung bei Hausaufgaben und Spielen außerhalb des Unterrichts. Als Beginn der heutigen professionellen Form der Schulsozialarbeit in der Bundesrepublik Deutschland lässt sich der Beginn der Gesamtschulbewegung Ende der 1960er Jahre nennen – „von der Paukschule zur sozialpädagogischen Schule“, lautete damals die Zielrichtung. Im Rahmen eines Modellprogramms wurde Schulsozialarbeit erstmals in den 1970er Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft gefördert. Die meisten Modelle stellten jedoch ihre Arbeit bald wieder ein. Neben der Zunahme an sozialpädagogisch relevanten Problemlagen im schulischen Kontext war für eine erneute Auseinandersetzung Anfang der 90er Jahre vor allem die Projektinitiierung in Ostdeutschland nach dem Transformationsprozess und die Einführung des Kinder- und Jugend-Hilfe-Gesetzes 1990 von grundlegender Bedeutung.

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