Partizipation

AUFTRAG | GESETZLICHE GRUNDLAGE

Schulgesetz (SchulG)

Art. 9b Mitverantwortung und Mitsprache der Schüler

Die Schüler werden an den sie betreffenden Entscheiden beteiligt, soweit nicht ihr Alter oder andere wichtige Gründe dagegen sprechen. Die Schulordnungen sehen eine dem Alter und dem Entwicklungsstand entsprechende Mitverantwortung und Mitsprache der Schüler vor.
Verordnung vom 6. Juli 2004 über die Organisation der öffentlichen Schulen (Schulorganisationsverordnung, SchulOV)
Art. 22a Mitverantwortung und Mitsprache der Schüler

1) Den Schülern ist entsprechend ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand Mitverantwortung und Mitsprache einzuräumen, insbesondere:

a) im Unterricht, soweit der Lehrplan dies vorsieht;
b) durch die Förderung der Selbstbeurteilung;
c) bei Regelungen, die das Zusammenleben im Schulhaus betreffen;
d) bei der Planung und Durchführung von ausserordentlichen Schulveranstaltungen;
e) bei der Gestaltung von Schul- und Aufenthaltsräumen sowie Pausenplätzen.
2) Schulleitung und Lehrer fördern Bestrebungen von Schülern, welche ihre Mitverantwortung und Mitsprache in organisierter Form wahrnehmen möchten.

 

UMSETZUNG

Auf dieser Basis gibt es an öffentlichen Schulen der Sekundarstufe 1 Gremien wie einen Schülerinnen-Rat, in dessen Rahmen den Schülerinnen und Schülern Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeit geboten wird. Die Schulsozialarbeit begleitet diese.

 

JUBEL

Auf Landesebene vernetzt das aha Vaduz mit dem Projekt jubel die Partizipationsmöglichkeiten auf Landesebene. Weitere Informationen hierzu auf der Homepage.